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Reviews - Kung-Fu High Impact
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Kung-Fu High Impact
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von Kevin vom 05.12.11, 18:36 Uhr
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Bei uns im Kinect-Test
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Das Weihnachtsgeschäft 2011 steht ganz unter dem Kinect-Stern - kaum eine Woche vergeht ohne mindestens einen Neu-Release. Aktuell buhlt "Kung-Fu High Impact" um die Spielergunst, ein Titel, bei dem es nicht nur um reichlich Bewegung abseits der Couch geht, sondern auch darum, ordentlich Prügel zu verteilen. Ob das Spiel rockt oder selbst Prügel verdient hat, deckt unser Test auf.
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Screenshots zu Kung-Fu High Impact
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Bierernst war gestern
Bei "Kung-Fu High Impact" darf man sich auf ein etwas anderes Kampfsportspiel gefasst machen. Anstatt einer mehr oder weniger realistischen Simulation geht es hier in einer Art und Weise zur Sache, die bisweilen sehr an die legendären Trash-Filme der Siebziger erinnert. Dabei wird das Ganze in einer Art Comic erzählt, und in dementsprechend passendem Stil ist auch die Grafik gehalten. Dass hier kein Realismus zu erwarten ist, versteht sich von selbst.
Fuchteln für den Weltfrieden
Eine der Besonderheiten von "Kung-Fu High Impact" ist die Tatsache, dass man nicht etwa mit irgendeinem beliebigen Charakter in den Kampf zieht - vielmehr wird man durch die Software gescannt und in das Spiel transferiert. Wo man sonst lediglich mit einem Avatar antritt, ist man dieses Mal selbst mittendrin dabei - das ist in dieser Form ein recht neuartiges Prinzip, weiss aber durchaus zu gefallen.
Die eigentliche Spielmechanik ist denkbar simpel - von rechts und links strömen Gegner auf den Spieler zu, und diese müssen mit vollem Körpereinsatz verdroschen werden. Das bedeutet einen konsequenten Einsatz von Fäusten und Füssen, und dementsprechend anstrengend ist das natürlich auch. Darüberhinaus gibt es noch diverse Extra-Angriffe und Ausweichmanöver - aber keine Angst, das bekommt man alles zu Beginn in einer Art Trainingssequenz erklärt. Diese Bewegungen verinnerlicht man an sich relativ schnell, so dass es hier keinen Grund zur Beschwerde gibt. Anders sieht es allerdings bei der Erkennung durch Kinect aus: Hat man keine absoluten Idealbedingungen in seinem Wohnzimmer, kommt es durchaus vor, dass Bewegungen falsch oder gar nicht erkannt werden - und das ist mehr als ärgerlich.
Ansonsten gibt es im Prinzip alles, was man von einem solchen Spiel erwarten würde. Special Moves fehlen ebenso wenig wie teilweise riesige Endgegner. Insofern zwar keine Überraschungen aber durchweg solides Gameplay. Krtik gibt es hier aber wieder einmal aus eine ganz anderen Richtung.
Ein mageres Tierchen
Zwar sind viele bewegungsgesteuerte Spiele unterhaltsam (was natürlich nicht zuletzt an einem gewissen Exotenstatus liegt), haben aber oft eines gemeinsam - nämlich eine gewisse Substanzlosigkeit. Dieses Manko trägt auch "Kung-Fu High Impact" in sich, denn die vierzehn enthaltenen Level hat man in Windeseile (kaum mehr als zwei Stunden) durchgespielt. Danach bleibt zwar noch eine Art "Horde"-Modus, aber das war es dann auch schon im Grossen und Ganzen. Es gibt zwar noch einen Mehrspieler-Modus, der funktioniert aber auf eine etwas ungewöhnliche Art und Weise: Während ein Spieler sich vor der Kamera zum Knödel macht, können bis zu vier menschliche Mitspieler per Controller ins Spielgeschehen eingreifen - und zwar als Gegner.
Letztendlich zeigt es sich wieder einmal mehr, dass Kinect derzeit hauptsächlich als Trägermedium für ideenreiche, aber leider zu einfache Spiele genutzt wird. Anstatt zu versuchen, die sogenannten Core-Gamer dazu zu bewegen, Kinect zu nutzen, sollte man lieber sicherstellen, dass die Casual-Spiele entsprechende Substanz mitbringen - dann kann man sich um eine Zielgruppenerweiterung kümmern.
Komischer Comic
Wie bereits erwähnt, ist die Optik von "Kung-Fu High Impact" an einem Comic orientiert. Technisch ist das vielleicht keine Höchstleistung, passt aber sehr gut zum humorvollen Grundcharakter des Spiels. Auch die Tatsache, dass man selbst in das Spiel integriert wird, ist ein noch recht unverbrauchtes Element und macht durchaus einen gewissen Reiz aus. Auch in den Zwischensequenzen wird man in die Comic-Frames eingebaut - das steigert diesen Effekt sogar noch ein wenig. Über die Soundeffekte und den Rest der Beschallung gibt es wenig Aussergewöhnliches zu berichten - das fällt in die Kategorie zweckmässig. Insgesamt also eine recht typische Präsentation, die man dem Spieler hier bietet, zumindest in Hinsicht auf die Kinect-Wurzeln des Spiels.
Kung Fu Sparbrötchen
Zugegeben: "Kung-Fu High Impact" macht Spass. So richtig schlecht ist das Spiel auf keinen Fall, aber die Rahmenbedingungen lassen das Spielvergnügen doch sehr schnell etwas schal wirken. So muss man sich vor Augen halten, dass man rund 40 Euro hinlegen soll, aber kaum Spielumfang dafür erhält. Dabei ist das Spiel aus Design-technischer Sicht gar nicht so schlecht geraten, sogar die Kinect-typischen Verzögerungen lassen sich aufgrund der Spielmechanik halbwegs gut ausgleichen.
Mit ein paar zusätzlichen interessanten Spielmodi für den Mehrspielerbetrieb hätte sich nicht nur der Spielumfang deutlich erhöht, sondern auch die ach so gerne aufgeführte Partytauglichkeit. So sollte man vielleicht warten, bis man den Titel zu einem etwas verträglicheren Preis bekommen kann - dann geht das vielleicht auch Preis-/Leistungstechnisch in Ordnung.
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Fazit zu Kung-Fu High Impact
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"Kung-Fu High Impact" ist ein recht klassisches Kinect-Spiel - eine witzige Idee, dafür aber geringer Spielumfang und kaum Wiederspielwert. Nach schlappen zwei Stunden ist man mit dem Spiel durch - und dafür soll man rund 40 Euro berappen. Da hilft auch die witzige Idee gepaart mit der Comic-Aufmachung nicht mehr viel. Insgesamt also eher ein Spiel, das man sich irgendwann mal günstig gebraucht kauft - dann macht auch der schmale Umfang nicht mehr so viel aus.
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Screenshots zu Kung-Fu High Impact
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Kommentare zu Kung-Fu High Impact
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